Jugendfeuerwehr
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Großangelegte Alarmübung am Solarinstitut in Ohr
 Datum  Datum : Donnerstag, 01.11.2018 Einsatz : 41  img
 Alarmzeit  Alarmzeit : 17:13 Uhr   -   21:00 Uhr
 Einsatzort  Einsatzort : Ohr - Solarinstitut
 Einsatzart  Einsatzart : Alarmübung
 Alarmierung  Alarmierung : Digitaler Meldeempfänger, Alarm ABC-Zug
 Stärke  Stärke : 1:1

Druckversion  Druckversion img  Keine Fotos vorhanden Einsatzkarte  Einsatzkarte Glossar  Glossar

Am Donnerstag um 17:13 Uhr löste die Kooperative Regional Leitstelle Weserbergland (kurz KRL) Einsatz für die Ortswehren Ohr, Grohnde, Kirchohsen und die Atemschutzüberwachung Amelgatzen aus. Im Solarinstitut Ohr hatte kurz vorher die Brandmeldeanlage (BMA) ausgelöst. Da der Brandmelder in einem Gefahrgutbereich ausgelöst hatte wurden zusätzlich der Gefahrgutzug und die kleine Schleife des ABC-Zuges des Landkreis alarmiert.

Die ortsansässige Ortsfeuerwehr Ohr traf als erstes am Institut für Solarenergieforschung ein. Die bei solchen Alarmen ablaufende Evakuierung war zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen. Trotzdem wurde den Einsatzkräften mitgeteilt, dass zwei Mitarbeiter noch vermisst wurden. Vermutlich hielten sie sich in dem Bereich auf, wo der Gefahrgutmelder ausgelöst hatte. Nach kurzer Erkundung der Lage, wurde die Gefahrgutauslösung bestätigt. Zu diesem Zeitpunkt war nicht klar, welcher Gefahrstoff und in welchem Mengen ausgetreten war. Außerdem war nicht bekannt, ob noch weiterhin Gefahrgut austrat.

Aufgrund der Rückmeldung der Ortswehr wurde um 17:28 Uhr Vollalarm für den ABC-Zug ausgelöst. Das bedeutete auch, dass die Meldeempfänger der in Afferde stationierten Erkundungs- und Lotsengruppe (ELF-Gruppe) piepten. Umgehend machten sich die Kameraden auf den Weg zum Feuerwehrhaus. Während sich weitere Kameraden auf der Anfahrt zur Einsatzstelle nach Ohr begaben, wurden dort die ersten Maßnahmen eingeleitet. Man nahm die Menschenrettung vor und lokalisierte den ausgetretenen Stoff, sowie seine Identität.

An der Einsatzstelle unterstützte die ELF-Gruppe beim Aufbau der Dekonstelle. Zusätzlich wurde noch ein Schnelleinsatzzelt (SEZ) für die aus dem Einsatz kommenden Chemikalienschutzanzug-träger (CSA-Träger), sowie die Ausleuchtung des Einsatzabschnittes angeordnet. Wir stellten einen Atemschutzgeräteträger für den Dekonplatz. Ebenfalls wurde die Dokumentation, der eingesetzten CSA-Träger, von einem unserer Kameraden übernommen. Dabei werden sämtliche Daten der Träger erfasst und gesammelt.

Der Einsatz wurde nach der Rettung der Vermissten und der Aufnahme des Gefahrstoffes mit der Durchsage „Übungsende“ beendet. Nachdem alle Gerätschaften wieder vollständig auf den Fahrzeugen verlastet und die Atemschutzgeräte wieder Einsatzbereit gemacht wurden, konnte der Übungsleiter noch ein paar Worte an uns richten. Im Anschluss konnten die eingesetzten Kräfte eine Suppe zu sich nehmen. Diese wurde durch die Versorgungsgruppe des Landkreises zubereitet.

 Eingesetzte Mittel :
 Sachschaden :


 
  EINGESETZTE FAHRZEUGE :

   img


 

 

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